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Reckhorn

Châssis de haut-parleur coaxial intégré C-191

Châssis de haut-parleur coaxial intégré C-191

Prix habituel €99,99 EUR
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Promotion Épuisé
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Haut-parleur coaxial C-191 châssis de haut-parleur intégré breveté haut de gamme
Sur la base de notre brevet mondial, la dernière version a été développée en utilisant les composants les plus modernes.
Le châssis du haut-parleur offre la meilleure source sonore ponctuelle avec une localisation et une spatialité vives.
Le cône médium-grave est en aluminium anodisé haute rigidité et amorti efficacement les vibrations partielles grâce à sept encoches asymétriques et une courbure périphérique asymétrique. Nous utilisons le même concept pour le dôme du tweeter de 28 mm, y compris le corps de bobine mobile monobloc. Cela assure un refroidissement supplémentaire du fil d'aluminium et améliore la tenue en puissance pour une utilisation à basse fréquence de coupure. Les deux cônes, ainsi que l'amortissement acoustique derrière le baffle du tweeter, garantissent un son de premier ordre, même avec de simples filtres passe-haut passifs. Des performances de pointe sont obtenues en fonctionnement actif grâce à notre filtre numérique DSP-6.
Pour un fonctionnement passif, nous recommandons d'utiliser le haut-parleur de grave-médium sans filtre comme haut-parleur large bande. Le tweeter peut être connecté en version de base à l'aide des composants fournis, comme illustré ci-dessus. Le condensateur à film polypropylène de 4,7 µF de haute qualité est connecté en série avec le tweeter positif. Les résistances d'atténuation du tweeter, autrement trop puissant, sont connectées en série avec le tweeter négatif. 1 x 2 ohms = fort, 1 x 5 ohms = moyen, 5 + 2 = 7 ohms = faible.

Pour une utilisation comme enceinte satellite avec une réponse en fréquence supérieure à 80 Hz, un volume net fermé de 10 à 12 litres, entièrement rempli de fibres isolantes légèrement comprimées, est suffisant.
Pour des basses plus profondes, nous recommandons un boîtier de 20 à 30 litres.

Haut-parleur de graves-médiums Thiele / Small Parameter :
Revc = 3,20 Ohm Levc = 0,24 mH Fo = 48 Hz Sd = 154 cm² Md = 15 g Vas = 55 litres Cms = 0,385 mm/N Mms = 26,266 g Mmd = 25,18 g Qms = 7,52 Qes = 1,285 Qts = 1,097 SPL = 82,85 dB
HOBBY HIFI Juin / Juillet 2017
Extrait : Page 80 / 81
Conclusion : Avec son C-191, Reckhorn a mis en œuvre une approche prometteuse des transducteurs coaxiaux, qui se poursuit systématiquement dans le boîtier sphérique du S-300.
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W
Wolfgang
OpenBaffle

Habe diese Lautsprecher als OpenBaffle neben meinem Laptop stehen, weil der reine, räumliche Klang mich immer wieder fasziniert, kann stundenlang Musik hören. Dieses Chassis ist eine Empfehlung wert.

T
Tim
mehr Spaß und Freude

Sehr geehrtes Klang und Ton-Team,
sehr geehrte Leser und Leserinnen,

ich verfasse diesen Brief, um meine Eindrücke beim Bau meines ersten selbst entwickelten "High-End"-Systems zu teilen.

Nachdem ich vor einiger Zeit den Bausatz der "Mivoc Sixteen" aus der Ausgabe 5/2008 nachgebaut hatte und mit diesen dann auch viel Musik hörte, bekam ich Lust, meinen eigenen Lautsprecher zu entwickeln. Das ganze blieb im Hinterkopf und begann erst wieder zu reifen, als ich beim Stöbern im Internet auf ein, meiner Meinung nach, hochinteressantes Chassis stieß: das C-191 von Reckhorn.

Ein Koaxialchassis bei dem sich der Hochtöner, nicht wie normalerweise bei Koaxialtreibern, in der trichterförmigen Mitteltiefton-Membrane befand, sondern, wenn man so möchte, auf der Rückseite... schwer zu beschreiben, aber Bild eins und zwei sollten für Aufklärung sorgen. Beide Membranen sind aus Aluminium und haben zur Dämpfung von Alu-typischen Resonanzen Einschnitte, welche mit einem dauerelastischen Kleber wieder zusammengeklebt wurden. Der Hochtöner sitzt auf einer für ihn angepassten Schallwand. Dadurch, dass der Hochtöner nicht in dem Konus des Tief-Mitteltöners sitzt, werden Horn-Effekte vermieden, welche man sonst über die Frequenzweiche beseitigen müsste. Die um 180° gedrehte Tiefmittelton-Membrane hat durch die Drehung bessere Abstrahl-Eigenschaften. Der Tiefmitteltöner hat einen Neodym-Antrieb und die Sicke einen Dämpfungsring.

Eine weitere Besonderheit ist die benötigte Frequenzweiche. Man braucht nur einen Kondensator und ein bis drei Widerstände für den Hochtöner. Der Tief-Mitteltöner fällt da ab, wo er soll und braucht theoretisch keine Frequenzweiche. Ich hatte das Testgehäuse am Tag bevor die Chassis ankamen gebaut und konnte so alles direkt testen. Das Testgehäuse hatte 30 Liter Innenvolumen, bestand aus 1,8 cm starkem MDF und war innen verstrebt. Der Klang hat mich so umgehauen, dass ich die "Sixteens" wegstellte und anfing, einen richtigen Lautsprecher mit dem C-191 zu planen. Obwohl der Bass sehr tief war und pegelseitig ausreichte stand fest, dass ich ein etwas "potenteres" Bass-Fundament haben wollte.

Nach sehr vielen Ideen und verworfenen Plänen bestellte ich letztendlich 2 "Scan-Speak-30-w-4558-t00". Das Scan-Speak ist ein Langhubchassis mit 30 cm Durchmesser. Eine Besonderheit des Chassis ist die niedrige Resonanzfrequenz von 17 Hz. Der eigentliche Lautsprecher besteht nun aus zwei Gehäusen. Das obere mit dem C-191, dessen Innenvolumen 30 Liter beträgt. Das untere Gehäuse, welches 80 Liter Luft einschließt, ist mit dem Scan-Speak Tieftöner bestückt. Beide Gehäuse sind geschlossen, da ich die höchstmögliche Impulstreue erreichen wollte. Das Material beider Gehäuse ist Multiplex, die Stärke der Front beträgt 4,2 cm. Der restliche Korpus besteht aus 3 cm starkem Multiplex. Nebenbei bemerkt hat mein Lautsprecher gewisse Ähnlichkeiten zu der Todo (Design, Material, geschlossenes Gehäuse...) das ist der Tatsache geschuldet, dass mir die Todo gefällt (gehört habe ich sie noch nicht). Als Dämpfung habe ich auf die vier Gehäuse über 6 Kilogramm Polyester-Wolle aufgeteilt. Das Tiefton-Gehäuse wurde mit 2 vertikalen Innenverstrebungen aus MDF verstärkt. Die Front ist als einziges Brett aufgesetzt und mit Klarlack lackiert. Der Rest ist "Licht-grau". Bei den Schrauben habe ich mich für Gewinde-Schrauben entschieden, diese werden in den von hinten eingeschlagenen Gewinden eingeschraubt. Da die beiden Gehäuse (Mittelton und Tiefton) zusammen 60 Kilo wiegen, habe ich zur Entkopplung vom Boden mit auf das Gewicht abgestimmten Elastomer-Schwingungsdämpfern gearbeitet, welche meiner Meinung nach besser funktionieren als Spikes. Damit das obere Gehäuse nicht einfach so auf dem unteren steht, sind zwischen den Gehäusen auch passende Schwingungsdämpfer. Die Entkopplung funktioniert so extrem gut, dass man von den Vibrationen des unteren Gehäuses nichts merkt, wenn man seine Hand auf das obere Gehäuse legt.

Anstatt einer klassischen analogen Frequenzweiche habe ich mich für einen DSP (den DSP-6 von Reckhorn) entschieden, da ich den Hochtöner etwas verzögern muss, um die Laufzeit zu korrigieren. Das ist, wenn man so will, der einzige Nachteil des C-191-Chassis. Der Hochtöner sitzt vor dem Tiefmitteltöner und deshalb braucht der Schall weniger Zeit um zum Hörer zu gelangen. Der DSP fungiert als 3-Wege-Frequenzweiche und korrigiert die Laufzeiten, gleichzeitig fungiert er als Vorverstärker für die beiden anderen Verstärker und hat eine eingebaute Stereo-Endstufe für die Hochtöner. Die Mitten werden von meinem Yamaha Rn-402d verstärkt, die Bässe von einer Uher-UMA-200 Endstufe. Vor der Uher Endstufe ist noch ein kleiner Vorverstärker für die schnelle Anpassung des Bass-Pegels.

Klanglich habe ich noch kein System gehört, welches mir mehr Spaß und Freude bereitet hat. Töne bis 20 Hz sind noch gut hörbar, darunter wird es dann etwas dünner. Falls einen das stören sollte, kann man das ganz einfach über den DSP anpassen.

Mit freu...